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Wohl eines der faszinierendsten Großfernrohre der Welt , der Große Refraktor von 1899 auf dem Telegrafenberg bei Potsdam. Auf dieser Aufnahme ist die aufwendige Mechanik der Beobachtungsplattform gut zu sehen. Er konnte an der Innenseite der Kuppel entlang, sowie in der Höhe variabel eingestellt werden. Die Firma C. Hoppe aus Berlin fertigte diese imposante Stück deutscher Ingenieurskunst.

Manche Ereignisse in der Astronomie sind so bedeutend, dass es sogar Briefmarken bzw. einen Ersttagsbrief davon gibt. Hier wurde der "First Day of Issue" am 30 August 1948 des Palomar Mountain Observatory postalisch sehr gelungen verewigt.

Wer schon einmal in Essen auf dem ATT war kennt das Geschiebe der alljährlichen Menschenmassen auf dieser Europaweit größten Messe für Amateurastronomie. Dass es vor vielen Jahren auch einmal anders war zeigt dieses Bild. Ich habe es, wohl Ende der siebziger Jahre, auf der FAA in Laupheim gemacht.

Auch wenn es hier überwiegend um alte Technik geht, möchte ich hier meinen ersten Versuch einer CCD Planetenaufnahme zeigen. Es wurde aus etwa 300 Einzelbildern (Philips TouCam) mit dem Programm Giotto errechnet. Das bei diesen ersten "Gehversuchen" überhaupt etwas heraus kam liegt wohl hauptsächlich am verwendeten Equipment - einem 12" Zeiss Refraktor mit 5m Brennweite!

"Ganz still und heimlich schaut ein Mann sich nächtlich hier die Venus an" Wieder einmal eine nette Werbegrafik aus einem Emil Busch Katalog aus den zwanziger Jahren. Diese und weitere Grafiken sowie einige Instrumente sind bei der Ausstellung "200 Jahre optische Industrie Rathenow" zu bewundern. Mehr zu dieser Ausstellung finden Sie hier.

Zwei spielende Jungs an einem Fernrohr. Der Kenner sieht sofort, dass es sich hier um ein ZEISS ASALUMEN handelt. Die Aufnahme stammt aus den fünfziger Jahren. Was wohl aus all den alten Aussichtsfernrohren geworden ist?

Das deutsche Technik Museum in Berlin hat auch für Liebhaber alter optischer Instrumente einiges zu bieten. Diese Aufnahme zeigt zwei der großen Refraktoren der "alten" Ausstellung. Im Moment wird diese Abteilung komplett überarbeitet und wird vermutlich ab 2004 im neuen Gebäude wieder zu sehen sein. Mehr Infos zum Museum finden Sie hier.

Eine recht interessante Aufnahme aus "Das Zeisswerk und die Carl-Zeiss-Stiftung in Jena" von Felix Auerbach. Zu sehen ist eine der ersten Teleskopmontierhallen bei Zeiss und eine sogenannte "Schutzrohrkuppel". Die Aufnahme wurde vor 1908 in Jena auf dem Gelände des Zeisswerkes gemacht.

Die Firma LIEBIG brachte mit der Sammelbilder-Serie "Sternbilder" in den zwanziger(?) Jahren die Astronomie auf den Küchentisch. Und weil es so schön ist - hier gleich noch ein Sternbild.

Die Sonnenfinsternis am 31.Mai 2003 war wohl eines der Highlights in diesem Jahr. Hier wurde einmal die Kamera in die andere Richtung gehalten. Das Staunen der Besucher über die partiell verfinsterte Sonne in der Nähe unserer Sternwarte ist nicht zu übersehen!

Ein Bild aus den dreißiger(?) Jahren. Ein "Straßenastronom" bietet Führungen an seinem abenteuerlich anmutendem Instrument an. Noch bis in Nachkriegszeit gab es auch in Deutschland diese sehr volksnahen "Astro-Schausteller". Der Mond war, wie auch auf diesem Bild, wohl das Paradeobjekt für diese Art Observatorien.

Wieder geht ein Jahr zu Ende und ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Ihnen für die vielen Anregungen und Informationen rund ums Hobby bedanken.
Polarlichter über unserer alten ZEISS Sternwarte! Auch wenn uns durch die Stadt ein Gastronomiebetrieb im unteren Bereich des Gebäudes aufgezwungen wurde machen wir mit dem Führungsbetrieb weiter. Wir hoffen bis zum Venus-Transit 2004 wieder unseren normalen Führungsbetrieb aufnehmen zu können und dem interessierten Besucher einen Blick durch unser mittlerweile achtzigjähriges Fernrohr zu ermöglichen.
(Bild: W.M. Wettlaufer, 2003)