(Bilder durch Anklicken vergrößern!)

Ein Astronom in Dresden hat sein Instrumentarium vor der Friedrich August - Brücke aufgebaut. Diese Aufnahme, wohl um 1900 entstanden, zeigt den Berufsstand der Kutschen- oder Straßenastronomen wie er in Deutschland schon lange ausgestorben ist. Für ein paar Groschen konnten an der Elbe flanierende Spaziergänger, sicher unter fachkundiger Anleitung des alten Herren, einen Blick in die Sternenwelten wagen.

Kaum zu glauben was noch in so manchen Kellern schlummert! Dieser Kometensucher von Fraunhofer & Utzschneider sollte über Ebay einen neuen Besitzer finden. Die Fotografie zeigt den traurigen Zustand zum Zeitpunkt des Verkaufs. Alle Messingteile waren sandgestrahlt worden! Zum Glück ist das Instrument nun in gute Hände gekommen und die Spuren des Restaurationsversuches sind mittlerweile auch wieder weitestgehend beseitigt worden. (Bild: J.Kost)

Der erste Saal "Astronomie" im Deutschen Museum um 1906. Im Fordergrund ist links ein zeitgenössischer Steinheil Refraktor zu sehen. Auf der Tischmitte befindet sich ein altes Heliometer. Im Hintergrund ist hinter dem Steinheil Refraktor vermutlich das heute immer noch ausgestellte Spiegelteleskop von Herschel zu sehen. Das Bild stammt aus der Abhandlung "Der Aufbau der Astronomie im Deutschen Museum 1905-1925" (Deutsches Museum, 1955).

Der alte Wiener Zeiss Refraktor (200/3008) von 1910 auf einer so genannten "Meyer" Montierung. Leider wurde dieses Instrument 1944 zerstört. Mehr Infos finden Sie hier.