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Katalogsuche
Liebe Freunde dieser Seite, ich bin auf der Suche nach Firmenschriften, Preisverzeichnissen, Katalogen etc. der Firma "G. & S. Merz in München". Dabei reichen mir Kopien oder Scans völlig aus. Besten Dank! ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
 
(11.07.2011)

beck

"Astrobecks STERNZEITEN" 
40 Jahre bei Carl Zeiss Jena
Teleskope und Planetarien in aller Welt
 
Aus dem Leben des Industrie-Astronomen Hans G. Beck
 

40 Jahre Bau und Vertrieb astronomischer Geräte in Jena

Der langjährige Leiter des Bereiches Astronomische Geräte in Jena, Hans Beck, hat seine Erinnerungen an "40 Jahre bei Carl Zeiss in Jena - Teleskope und Planetarien in aller Welt" veröffentlicht. Auf 300 Seiten beschreibt er die Geschichte seiner Familie und seine Erlebnisse bei der Entwicklung, beim Bau und beim weltweiten Vertrieb astronomischer Geräte von 1954 bis 1994. Das ist nicht nur für Freunde der Geschichte der Astronomie ein interessantes Lesebuch, es enthält auch viele spannende Geschichten und Anekdoten aus dieser bewegten Zeit. Das Buch ist zum Preis von 15 Euro in der Jenaer Bücherstube (Johannisplatz 28, 07743 Jena, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder direkt über Hans Beck ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zu beziehen. Für jedes Buch werden fünf Euro an Einrichtungen wie die Krebsstation der Jenaer Kinderklinik, die Katholische Gemeinde Jena als Beitrag für die Restfinanzierung der neuen Orgel, an die Jenaer Stadtkirche St. Michael für deren Innenrenovierung und an den Verein "Freunde und Förderer der Neurologie in Jena" gespendet.


 

(08.07.2011)

 Seit ein paar Wochen ist die 1989 fertig gestellte DDR TV-Serie „Die gläserne Fackel“ auf DVD im Handel (Amazon etc.) erhältlich. Im Vordergrund steht die Geschichte der Carl Zeiss Werke, welche in 7 Episoden ausführlich erzählt wird. Nachdem ich mir die insgesamt 390 min. angeschaut habe, hier eine kurze Rezension:
Historisch sind vor allem die ersten 3 Folgen sehr interessant. Man hatte keinen Aufwand gescheut, die alte Zeiss Werkstatt (wohl im Jenaer Zeiss Museum?) mit Leben zu füllen. Die beschriebenen Probleme bei der Anfertigung von Mikroskopoptiken, der Weg zur theoretischen Optik und die Entwicklung moderner Gläser werden historisch richtig und spannend beschrieben. Der etwas kauzige Carl Zeiss und der stets kränkelnde Ernst Abbe sind gut besetzt und wirken glaubhaft. Der Weg zum Rüstungskonzern im Widerspruch zum allmächtigen Zeiss Statut wird ebenfalls ausführlich thematisiert. Die weiteren 4 Folgen behandeln vor allem die Nachkriegszeit und sind doch ideologisch sehr stark eingefärbt. Nun steht vor allem die über mehrere Generationen bei Zeiss beschäftigte Familie Steinhüter im Vordergrund. Der Einstieg in die Mikroelektronik wird in der letzen Folge thematisiert. Es fallen aber auch kritische Worte über Plan- und Mangel-Wirtschaft. Insgesamt ist der Film sehenswert und stellt eine Mischung aus Zeiss-Geschichte und den schon von vielen fast vergessenen Alltag in der DDR dar. Ich war etwa zu Zeit der Filmproduktion in Jena und kann mich noch recht gut an den maroden Zustand des Zeiss Werks erinnern. Ein unvergessliches Erlebnis war damals mein Besuch im "Zeiss-Werkladen".


 (08.03.2011)
Die Tübinger Schloss-Sternwarte bestand von ihrer Gründung im Jahre 1752 bis zu ihrem Rückbau auf dem NO-Turm im Jahre 1954. Ihre Blütezeit erlebte sie in den ersten einhundert Jahren ihres Bestehens. Ich habe hier die Biografien der auf der Schloss-Sternwarte arbeitenden Astronomen kurz zusammen gefasst. (zum Artikel)
 
(21.02.2011)
Die Entwicklungsgeschichte des Meridiankreises zog sich über einen Zeitraum von rund 150 Jahren hin. Der Wissenschaftshistoriker H.-D. Herbst promovierte zu diesem Thema und hat die Ergebnisse seiner Arbeit 1996 unter dem Titel "Die Entwicklung des Meridiankreises 1700-1850, Genesis eines astronomischen Hauptinstruments unter Berücksichtigung des Wechselverhältnisses zwischen Astronomie" veröffentlich. In Anlehnung an dieses außerordentlich gute Buch habe ich hier einen Artikel zu diesem spannenden Thema eingestellt. (zum Artikel)

 (18.02.2011)
Das Museum der Universität Tübingen (MUT) veranstaltet dieses Jahr mit der Ausstellung "Der Himmel, Wunschbild und Weltverständnis" und zahlreichen weiteren Vorträgen und Sonderführungen ein sehr interessantes Jahresthema. Da ich im Moment einige Beiträge für diese Ausstellung zusammenstelle, werde ich hier das eine oder andere zu den Tübinger Sternwarten einstellen. Beginnen möchte ich mit der von Hans Rosenberg von 1911 bis 1925 geleiteten "Österberg-Sternwarte".

(15.02.2011)
 Das »Polytechnische Journal« wurde 1820 von dem Augsburger Fabrikanten und Chemiker Johann Gottfried Dingler begründet. Mit einer Laufzeit von 111 Jahren ist diese Zeitschrift ein beispielloses, europaweites Archiv der Technik-, Wissens- und Kulturgeschichte. Nun kann das vollständig digitalisierte Werk online recherchiert werden. (externer Link)

(13.02.2011)
Ich freue mich ganz besonders, dass Herr Hans G. Beck aus Jena einen Vortrag mit dem Thema:
"Astronomische Geräte für Amateure,  Schulen und Volksbildung" dem interessierten Leser auf meiner Homepage zur Verfügung gestellt hat. Herr Beck war Verantwortlicher für "Forschung und Entwicklung für astronomische Geräte im VEB Carl Zeiss Jena" in der Zeit von 1954 bis 1983. Freuen Sie sich also auf jede Menge Insider Informationen! (zum Artikel)

(11.11.2010)
Erstmalig werden beide, dem Mechanicus Buzengeiger zugeschriebenen Gyroskope zusammen ausgestellt. Als Objekt des Monats sind sie im Stadtmuseum Tübingen zu besichtigen (externer Link)